Spielplan
Fr 04 November 2016
So 06 November 2016
Mo 07 November 2016
18:30 h Konzerteinführung Company of Music Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
18:45 h Klavierinstallation: Eine Winterreise Wiener Konzerthaus, Beethoven-Denkmal
19:30 h Company of Music «Adieu» Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
Do 10 November 2016
10:00 h Planet Globokar Dschungel Wien
18:00 h Planet Globokar Dschungel Wien
18:45 h Klavierinstallation: Eine Winterreise Wiener Konzerthaus, Beethoven-Denkmal
21:00 h Luc Ex: Music of Inevitable Sounds Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
Fr 11 November 2016
Sa 12 November 2016
Di 15 November 2016
Mi 16 November 2016
10:00 h Lecture-Performance mit dem ensemble]h[iatus ELAK / Universität für Musik und darstellende Kunst, Institut für Komposition und Elektrakustik
18:00 h Einblicke: Wien Modern zu Gast bei Arnold Schönberg Arnold Schönberg Center, Veranstaltungs-Saal
Fr 18 November 2016
So 20 November 2016
Mo 21 November 2016
Di 22 November 2016
Fr 25 November 2016
Mi 30 November 2016

Wien Modern 29
Die letzten Fragen
30. Oktober – 30. November 2016

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Und wo zum Teufel sind wir hier überhaupt? Die letzten Fragen stehen im Mittelpunkt der ersten Festivalausgabe von Wien Modern unter neuer künstlerischer Leitung.

Der Umgang mit Sinnsuche, Abschied, Tod und Finsternis ist ein ewiges Thema der Musik. Das hat angesichts der täglichen Nachrichten von Krieg, Konflikten und Katastrophen etwas durchaus Tröstliches. Das Leben ist halt nicht immer lustig – diese schlichte Weisheit gehörte schon bei Mozart und Schubert zum Basiswissen der «ernsten» Musik. Nestroy wusste: «Die Welt steht auf kein Fall mehr lang.» Und Karl Kraus – oder war’s Gustav Mahler? – wird der Satz in den Mund gelegt: «Wenn die Welt untergeht, dann gehe ich nach Wien. Dort passiert alles 10 Jahre später.»

Kein Zufall, dass ausgerechnet einige Wiener Urahnen der zeitgenössischen Musik letzten Fragen auf den Grund gingen – von Mahlers Ich bin der Welt abhanden gekommen bis zu Schönbergs Zweitem Streichquartett – «O du lieber Augustin, alles ist hin». Und schon gar kein Zufall ist es, dass zahlreiche unserer Zeitgenossen von Wien bis Sydney den Identitätskrisen, Schock- und Trauermomenten der Gegenwart nachspüren – mit den geheimnisvollen Möglichkeiten der neuen Musik.

Mit insgesamt 88 Veranstaltungen im Rahmen von Wien Modern 2016 laden wir Sie dazu ein, dem heutigen Stand der zeitgenössischen Musik und ihrer (Wiener) Vorgeschichte vielfach auf den Zahn zu fühlen. Ob mit Ernst oder Ironie, Melancholie oder Zorn, in Nachtschwärze oder Golddekor, puristisch oder eklektisch, experimentell oder schlicht wunderschön, für junges Publikum, Stammkunden oder Neugierige, mit Musik der Urgroßväter Mahler, Schönberg, Ravel und Satie oder 55 Ur- und Erstaufführungen – das Programm gibt sich kontrastreich, generationsübergreifend und integrativ. Das Festival nutzt dabei auch die auffällige Häufung runder Geburtstage prominenter KomponistInnen – Friedrich Cerha, Karl Schiske, György Kurtág, Hans Zender, Steve Reich und Sofia Gubaidulina –, um einen Blick auf die existenzielle Seite der neuen Musik zu werfen.

Drei spektakuläre Streichquartett-Großprojekte bieten Gesamtaufführungen aller Quartette von Birtwistle, Schönberg und Schostakowitsch (letztere in einem begehbaren Simultankonzert). Dazu kommen große Orchesterkonzerte, Kammermusik, Medienkunst, Musiktheater, eine Klanginstallation, mehrere Exkurse in die kontrastreichen Szenen der improvisierten und elektronischen Musik in Wien und anderswo, sowie zahlreiche Rahmenveranstaltungen. Vom Stephansdom bis zum Zentralfriedhof, vom Großen Musikvereinssaal bis zum Caféhauskeller, vom Semperdepot bis zur Gemäldegalerie, vom brut bis zum Festival-Basislager im Wiener Konzerthaus bespielt das Festival heuer 21 Spielstätten an insgesamt 31 Tagen.

Herzlich willkommen bei Wien Modern!

Bernhard Günther

Namen & Zahlen

31 Spieltage, 21 Spielstätten, 45 Produktionen, 88 Veranstaltungen,
davon 69 Konzerte & 19 Rahmenveranstaltungen


55 Ur- und Erstaufführungen von Mark Andre, Cornelius Berkowitz, Pierluigi Billone, Harrison Birtwistle, Friedrich Cerha, James Clarke, Bernd Richard Deutsch, Alexander Eberhard, Luc Ex, Michael Fischer / João Castro Pinto, Patrick Frank, Richard Garet, Mario Garuti / Eva Reiter, Maria Gstättner, Georg Friedrich Haas, Peter Jakober, Michael Jarrell, Hagen Kant, Johann G. Kitzbichler, Katharina Klement, Daniel Kötter / Hannes Seidl, Klaus Lang, Georges Lentz, Jorge E. López, Michael Maierhof, Zahra Mani / Sofia Härdig / Mia Zabelka / Electric Indigo / Lazara Rosell Albear, Olga Neuwirth, Giorgio Netti, Georg Nussbaumer, Pia Palme, Julia Purgina, Eva Reiter, Fernando Riederer, Gerhard Rühm, Rebecca Saunders, Wolfram Schurig, Salvatore Sciarrino, Charlotte Seither, Grégoire Simon, Wilhelm Spuller, Norbert Sterk, Jennifer Walshe, Mia Zabelka / Maggie Nicols / John Russell, Hans Zender

24 Orchester, Chöre und Ensembles: ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Cornelius Meister / Emilio Pomàrico, The Saint Paul Chamber Orchestra / Patricia Kopatchinskaja, Wiener Philharmoniker / Peter Eötvös, Wiener Symphoniker / Ludovic Morlot; Cantando Admont, Chor der Deutschen Bundesbank, Chor der Erste Bank, Company of Music, ensemble]h[iatus, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble Nadar, Ensemble Platypus, Ensemble Resonanz, Klangforum
Wien, Les Femmes Savantes, oenm, One.Night.Band, PHACE, Radian, SchülerInnen der Musikschule Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien, Solistenensemble Kaleidoskop, stock11, Studio Dan, Trio Blurb

19 Streichquartette, davon 15 simultan: Adamas Quartett, Arditti Quartet, Asasello Quartett, Atalante Quartett, Doreen Quartet, Genaro String Quartet, Giocoso Quartett, JACK Quartet, Quatuor Akilone, Quatuor Diotima, Selini Quartett, Quartette des Solistenensemble Kaleidoskop Berlin, des Ensemble Resonanz Hamburg und des Klangforum Wien sowie ein Quartett aus SchülerInnen der Musikschule Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien.

Zahlreiche SolistInnen: David Alberman & Rolf Hind, Yaron Deutsch, Uli Fussenegger, Martin Grubinger, Anna Clare Hauf, Nicolas Hodges, Tim Hodgkinson & Alfred Zimmerlin, Salome Kammer, Katharina Klement, Klaus Lang, Topi Lehtipuu, Claron McFadden, Ivana Pristašová, Eva Reiter, Peter Simonischek, Anna Spina, Sarah Maria Sun, Mike Svoboda, Iris Vermillion, Mollena Lee Williams-Haas u.v. a.

Coming up ...

03. November 2016 | 19:30

Eröffnungskonzert Wien Modern

04. November 2016 | 19:30

Billone: Face

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Ciné-concert. Ensemble 2e2m © Markus Sepperer

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