Wein Modern

Der Festivalwein 2017 – vin nature aus Südfrankreich


© Bernhard Günther

Der erste «Wein Modern» 2016 stammte – passend zum sehr wienerischen Programm – vom Bisamberg und aus Mauer. 2017 ruft das ausgeprägt französische Programm nach dem entsprechenden Wein – da fügt es sich bestens, dass die junge Winzergeneration Frankreichs ohne Übertreibung zu den modernsten und einfallsreichsten weltweit gerechnet werden darf. Das gilt – gerade im Fall der beiden ausgewählten Jungwinzer – aber eben nicht für einen Haufen Technik in Weinberg und Keller, sondern ganz im Gegenteil für einen wegweisenden, avantgardistischen Schritt in Richtung Natur. Biologischer Anbau, spontane Gärung, keine chemischen Zusätze, ungeschwefelt, unfiltriert, no bullshit – jeder Jahrgang, jedes Terroir spricht eine eigene Sprache, und die Winzer mit ihrem nahezu künstlerischen Zugang und der persönlichen Handschrift gelten als Geheimtipp unter Sommeliers. Die französische Szene des «Vin nature» entwickelt sich rasant, die Weine von Ausnahmetalenten wie Valentin Valles sind im sympathischen Bistro La Boca in seiner Nachbarschaft wie im legendären Pariser Chateaubriand gleichermaßen begehrt – keine Kleinigkeit, für Wien Modern genügend Flaschen sicherzustellen … 

Wir freuen uns sehr, beide Winzer erstmals in Österreich vorzustellen!
Verkosten Sie die Weine an den Bars im Wiener Konzerthaus und im Restaurant Weinzirl, beim Empfang der Erste Bank im Anschluss an das Preisträgerkonzert und an ausgewählten Terminen der Bar Modern. 

Valentin Valles Saint-Quentin-la-Potérie, Pays du Gard

Goëlland 2016
Weiß / Sauvignon blanc (14,5 % vol)
Die «Möwe» ist ein frischer, aber doch komplexer Sauvignon mit einem Hauch Limette, Mandel und Marshmallow – viel Vergnügen bei der Suche nach weiteren freien Assoziationen in den unkonventionellen, spannenden Weinen von Valentin Valles!
Queue de Paon 2015
Weiß / Sauvignon blanc (14 % vol)
In diesem 15 Tage auf der Maische gelegenen und 15 Monate im Barrique gereiften Sauvignon zündet Valentin Valles, dem Namen «Pfauenschwanz » entsprechend, ein Feuerwerk von Aromen – über Frucht, Anis, Karamel u. v. a. schwebt ein Hauch von Sherry und Tabak.
Lundi 2016
Rosé / Grenache, Cinsault (15 % vol)
Dem «Papageitaucher» merkt man an, dass Valentin Valles nicht nur rare Vogelarten kennt, sondern aus der Schule des für seinen Rosé legendären Eric Pfifferling kommt – ein Rosé mit Charakter.

Yohann Moreno Durban Corbieres, Pays d’Oc

Les Ribos 2016
Rot / Carignan, Grenache, Syrah, Mourvedre (13,5 % vol)
Aromen von Lakritze, Kirsch und Karamel verbinden sich zu dieser runden, ausbalancierten Cuvée, für die es in der jungen Sprache des Vin nature einen passenden Fachbegriff gibt: «un vin glou-glou» …

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