Wien Modern 30 – Bilder im Kopf

31.10. bis 01.12.2017

Erfrischt und gestärkt durch einen neuen Besucherrekord geht Wien Modern 2017 mit hohem Tempo in die 30. Festivalausgabe. «Bilder im Kopf» verspricht das Thema, und auch wenn dabei viel zu sehen sein wird, steht eins im Mittelpunkt – die erstaunliche Fähigkeit der Musik, Vorstellungen zu erzeugen, Orte zu beschwören und die Fantasie in Gang zu setzen. Und ganz unbescheiden ausgedrückt, sind einige der Produktionen des Jubiläumsjahrs schlicht ganz großes Kino: Olga Neuwirths Venedig-Hommage «Le encantadas», Hans Werner Henzes Skandalstück «Das Floß der Medusa» von 1968, «J'accuse», der auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs gedrehte bildgewaltige Film von Abel Gance (1919) mit Musik von Philippe Schoeller (2014), «Les espaces acoustiques» von Gérard Grisey, die «Chinese Opera» von Peter Eötvös, «Le passage du Styx d'après Patinir» von Hugues Dufourt u. v. a. Mit Ur- und Erstaufführungen von Christof Dienz, Katharina Klement/Marlene Streeruwitz, Iris Ter Schiphorst, Wolfram Schurig, Jennifer Walshe, Gerhard E. Winkler u. v. a.

Details ab Juni 2017.

Namen & Zahlen Wien Modern 29

31 Spieltage, 21 Spielstätten, 45 Produktionen und 91 Veranstaltungen

55 Ur- und Erstaufführungen von Mark Andre, Cornelius Berkowitz, Pierluigi Billone, Harrison Birtwistle, Friedrich Cerha, James Clarke, Bernd Richard Deutsch, Alexander Eberhard, Luc Ex, Michael Fischer / João Castro Pinto, Patrick Frank, Richard Garet, Mario Garuti / Eva Reiter, Maria Gstättner, Georg Friedrich Haas, Peter Jakober, Michael Jarrell, Hagen Kant, Johann G. Kitzbichler, Katharina Klement, Daniel Kötter / Hannes Seidl, Klaus Lang, Georges Lentz, Jorge E. López, Michael Maierhof, Zahra Mani / Sofia Härdig / Mia Zabelka / Electric Indigo / Lazara Rosell Albear, Olga Neuwirth, Giorgio Netti, Georg Nussbaumer, Pia Palme, Julia Purgina, Eva Reiter, Fernando Riederer, Gerhard Rühm, Rebecca Saunders, Wolfram Schurig, Salvatore Sciarrino, Charlotte Seither, Grégoire Simon, Wilhelm Spuller, Norbert Sterk, Jennifer Walshe, Mia Zabelka / Maggie Nicols / John Russell, Hans Zender

24 Orchester, Chöre und Ensembles: ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Cornelius Meister / Emilio Pomàrico, The Saint Paul Chamber Orchestra / Patricia Kopatchinskaja, Wiener Philharmoniker / Peter Eötvös, Wiener Symphoniker / Ludovic Morlot; Cantando Admont, Chor der Deutschen Bundesbank, Chor der Erste Bank, Company of Music, ensemble]h[iatus, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble Nadar, Ensemble Platypus, Ensemble Resonanz, Klangforum
Wien, Les Femmes Savantes, oenm, One.Night.Band, PHACE, Radian, SchülerInnen der Musikschule Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien, Solistenensemble Kaleidoskop, stock11, Studio Dan, Trio Blurb

19 Streichquartette, davon 15 simultan: Adamas Quartett, Arditti Quartet, Asasello Quartett, Atalante Quartett, Doreen Quartet, Genaro String Quartet, Giocoso Quartett, JACK Quartet, Quatuor Akilone, Quatuor Diotima, Selini Quartett, Quartette des Solistenensemble Kaleidoskop Berlin, des Ensemble Resonanz Hamburg und des Klangforum Wien sowie ein Quartett aus SchülerInnen der Musikschule Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule Wien.

Zahlreiche SolistInnen: David Alberman & Rolf Hind, Yaron Deutsch, Uli Fussenegger, Martin Grubinger, Anna Clare Hauf, Nicolas Hodges, Tim Hodgkinson & Alfred Zimmerlin, Salome Kammer, Katharina Klement, Klaus Lang, Topi Lehtipuu, Claron McFadden, Ivana Pristašová, Eva Reiter, Peter Simonischek, Anna Spina, Sarah Maria Sun, Mike Svoboda, Iris Vermillion, Mollena Lee Williams-Haas u.v. a.

Wien Modern Web Special
Am Grabe …

Ein radiophones Audio-Ritual in (bislang) 11 Folgen
Alper Maral & Stefan Fricke
(2015 ff.)

Passend zum Festivalthema Die letzten Fragen haben Stefan Fricke und Alper Maral eine Hör-Reise zu Grabstätten berühmter Komponisten gemacht. Bislang elf verschiedene «Tombeaux» von Wien bis Bayreuth wurden mit Mikrofon und Aufnahmegerät besucht. Die dort entstandenen Aufnahmen werden im Rahmen von Wien Modern 2016 online uraufgeführt – oder heißt es in dem Fall urgestreamt? Sieben davon kann man ja theoretisch beim Wien Modern-Konzert am Zentralfriedhof am 27.11.2016 vor Ort anhören, aber wie klingt Boulez’ letzte Ruhestätte in Baden-Baden, Stockhausens in Kürten, Madernas in Darmstadt oder Richard Wagners in Bayreuth?


Stefan Fricke und Alper Maral am Wiener Zentralfriedhof © Wolfgang Liebhart

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Rückblick

Alle bisherigen Projekte von Wien Modern finden Sie im Archiv, Fotos der letzten Festivals finden Sie in den Bildergalerien. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2017!

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