Spielplan
Mo 28 Oktober 2019
Di 29 Oktober 2019
Do 31 Oktober 2019
18:30 h Maximal Minimal Wiener Konzerthaus, Wotruba-Salon
19:00 h Minimal Night Music – Prelude: pass.age Wiener Konzerthaus, Buffet Schubert-Saal Tanz + Performance
19:30 h Eröffnungskonzert Wien Modern Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Sa 02 November 2019
12:00 h Modified Grounds Brigittenauer Brücke
19:30 h Arditti Quartet Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
21:30 h Bar Modern Wiener Konzerthaus, Buffet Mozart-Saal
22:00 h Black Page Orchestra Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
So 03 November 2019
14:30 h Ensemble die Reihe. Ein Rückblick Wiener Konzerthaus, Wotruba-Salon
16:00 h Abschiedskonzert die reihe Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
18:00 h Bar Modern Wiener Konzerthaus, Buffet Mozart-Saal
19:30 h Schallfeld Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
Mo 04 November 2019
18:00 h Porträt Bernhard Lang Österreichische Gesellschaft für Musik
19:30 h Jetzt / Blackout. Ascolta Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
20:30 h Bar Modern Wiener Konzerthaus, Buffet Berio-Saal
Di 05 November 2019
18:45 h Salon PHACE Wiener Konzerthaus, Schönberg-Saal
19:30 h Pierluigi Billone: FACE Dia.De Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal
Mi 06 November 2019
Do 07 November 2019
Sa 09 November 2019
So 10 November 2019
Di 12 November 2019
18:45 h Einführungsgespräch Neue Oper Wien MuseumsQuartier Wien, Halle E
19:30 h Bernhard Lang: Der Reigen MuseumsQuartier Wien, Halle E
Mi 13 November 2019
Do 14 November 2019
17:00 h Circle Line Project Ringstraßenbahn Stadt + Wachstum
18:00 h Miniaturen für Soloinstrumente Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
20:00 h Miniaturen für Soloinstrumente Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Fr 15 November 2019
Mo 18 November 2019
18:45 h Einführungsgespräch Neue Oper Wien MuseumsQuartier Wien, Halle E
19:30 h Saiten-Tasten Wiener Konzerthaus, Berio-Saal
19:30 h Bernhard Lang: Der Reigen MuseumsQuartier Wien, Halle E
20:30 h Bar Modern Wiener Konzerthaus, Buffet Berio-Saal
Di 26 November 2019
10:00 h Ingrid Schmoliner. Workshop + Gesprächskonzert Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Erkersaal
21:00 h Bar Modern Studio Molière
Mi 27 November 2019
Fr 29 November 2019
Sa 30 November 2019
19:30 h Abschlusskonzert Wien Modern Wiener Konzerthaus, Großer Saal
21:30 h Wien Modern Finale Wiener Konzerthaus, Buffet Mozart-Saal

Geschichte Wien Modern

Die Gründung des Festivals Wien Modern geht auf eine Initiative des italienischen Dirigenten Claudio Abbado zurück. In seiner Funktion als Musikdirektor der Wiener Staatsoper konnte er Ende der 80er Jahre Exponenten aus Politik und Kultur von der Notwendigkeit überzeugen, der Musik der Gegenwart in Wien ein eigenes Forum zu bieten. Somit stand das neu gegründete Festival 1988 im Zeichen einer Vitalisierung des traditionsreichen Wiener Musiklebens. Im Spannungsfeld zwischen musikalischer Innovation und Tradition wurde Wien Modern als internationale Plattform für aktuelle musikalische Entwicklungen konzipiert, die dem Wiener Publikum zentrale Werke der Neuen Musik in großem Rahmen zugänglich machen sollte.

Dieser Leitidee folgend konzentrierte sich Wien Modern zwischen 1988 und 1995 auf die Präsentation zentraler Komponistenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nicht weniger als 36 Komponistinnen und Komponisten unterschiedlicher Generationen, kultureller Prägungen und ästhetischer Ausrichtungen wurden in diesen Jahren nach Wien eingeladen und im Rahmen von Porträtkonzerten, Workshops und Gesprächsveranstaltungen vorgestellt. Die Anfangsjahre von Wien Modern legten den Grundstein für den internationalen Ruf des Festivals und waren für die Etablierung der musikalischen Avantgarde im Wiener Musikleben von entscheidender Bedeutung.

Thematische Schwerpunkte prägten die Festivalprogramme in den Jahren 1996 bis 1999. Unter den Titeln »Fremde Welten« (1996), »Voices.Words« (1997), »An den Rändern Europas« (1998) und »Riten.Mythen« (1999) rückten übergeordnete Themen ins Blickfeld, die bei der Produktion zeitgenössischer Musik eine bedeutende Rolle spielen. Auf diese Weise thematisierte Wien Modern etwa den Einfluss außereuropäischer Musikformen auf die westliche Avantgarde, beleuchtete den Umgang mit der menschlichen Stimme in der zeitgenössischen Musik oder stellte die Frage nach der Existenz musikästhetischer Zentren und Peripherien in Europa.

Die Arbeit mit thematischen Fragestellungen war auch in den kommenden Jahren ein wesentlicher Aspekt bei der künstlerischen Planung von Wien Modern. Die elektronische Klangerzeugung und ihre Auswirkungen auf die Neue Musik etwa stand im Zentrum von Wien Modern 2000. Seither ist experimentelle Elektronik aus dem künstlerischen Profil des Festivals nicht mehr wegzudenken. Und mit der Thematisierung visueller Medien im Jahr 2001 ging eine Öffnung des Festivals gegenüber anderen Kunstsparten einher: Tanz, Performance, bildende Kunst, Film und Video sind zu einem integrativen Bestandteil von Wien Modern geworden, sofern sie mit Musik eine signifikante Verbindung eingehen.

Lothar Knessl, Karsten Witt, Christoph Becher, Thomas Schäfer und Berno Odo Polzer haben dem Festival seit seiner Gründung sein künstlerisches Profil verliehen. Von 2010 bis 2015 stand Wien Modern unter der künstlerischen Leitung von Matthias Lošek. Er hat die weitere Öffnung von Wien Modern gegenüber anderen Sparten und Kunstformen vorangetrieben. Themenschwerpunkte der letzten Jahre waren u. a. »UK Collection«, »Tanz – Wien Modern bewegt« mit dem Tanzabend für Fortgeschrittene »RSO Wien Modern TANZT«, die Aufführung des gesamten »Spiegel« von Friedrich Cerha und im Jahr 2014 »on screen« mit dem Kompositionsauftrag für eine Sitcom-Oper. Unter Lošeks Leitung wurden zahlreiche neue Formate wie »Wien Modern: Im Gespräch«, »Easy Listening«, »Wien Modern StudioNÄCHTE« und »Wien Modern KlubNÄCHTE« eingeführt, um das Festival für neue Zielgruppen zu öffnen. Mit Wien Modern Transfer wurde die Vermittlungs- und Jugendarbeit mit Workshops, Publikumsgesprächen und Diskussionsrunden ausgebaut. Schwerpunkt-KomponistInnen der letzten Jahre waren u. a. Johannes Maria Staud, Mark Andre, Friedrich Cerha, Wolfgang Mitterer, Olga Neuwirth, Peter Eötvös und Georg Friedrich Haas.

Seit 2016 steht das Festival unter der künstlerischen Leitung von Bernhard Günther. 

Kontakt

Wien Modern
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel.: +43 1 24200
office@wienmodern.at

Förderer & Sponsoren

Mit freundlicher Unterstützung

Festivalpartner | Wien Modern is member of IMZ